Veranstaltungen und Informationen der DPG Hamburg: November und Dezember 2011
15.01.2012: Mitteilung 01/2012 für Januar und Februar
- KLAUSURTAGUNG IN SANKELMARK
- FILM „ABER DAS LEBEN GEHT WEITER“
- STUDIENREISE NACH POLEN
- PRAKTIKANTEN AUS MARIENBURG/MALBORK
- PRAKTIKANT AUS RZESZOW
- GERMANISTIKSTUDENTEN AUS JASLO 2012 WIEDER IN HAMBURG ZU GAST
- PROJEKTE DER LETZTEN ZWEI MONATE
- VERANSTALTUNGEN ANDERER TRÄGER
- SONSTIGES
- BEITRAGSZAHLUNG FÜR 2011 UND 2012
- Mitgliederversammlung
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe DPG-Mitglieder,
„Das wichtigste für den Menschen ist der Mensch, da liegt nicht bloß sein Glück, da liegt auch seine Gesundheit“ (Theodor Fontane). Der Jahresanfang bietet immer einen guten Anlass, sich auf das zu besinnen, was im Leben wichtig ist und für uns sind das: All die Menschen, die uns im vergangenen Jahr begleitet, besucht, inspiriert und motiviert haben. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung, Ihr Vertrauen und Ihre Wertschätzung. Jetzt starten wir voller Zuversicht ins Jahr 2012. Da das ein ganz besonderes Jahr sein wird, weil die DPG Hamburg vor 40 Jahren gegründet wurde, freuen wir uns auf das neue aufregende Jahr mit zahlreichen Gästen aus Polen und interessanten Veranstaltungen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2012.
U N S E R E V E R A N S T A L T U N G E N
KLAUSURTAGUNG IN SANKELMARK
Der Vorstand der DPG Hamburg organisiert vom 4. - 5. Februar 2012 eine Klausurtagung, während der wir über viele Dinge sprechen wollen, für die sonst bei den Vorstandssitzungen die Zeit fehlt. Wie schon erwähnt, das Jubiläumsjahr betrachten wir als eine besondere Herausforderung und dementsprechend werden wir über die Aktivitäten des laufenden Jahres 2012 beraten und einen Jahresplan erstellen. Falls Sie Anregungen, Ideen, Vorschläge haben, teilen Sie sie uns bitte telefonisch per E-Mail (Info@dpg-hamburg.de) mit. Sie sind herzlich zu der Teilnahme an der Tagung eingeladen. Sie findet in der Akademie Sankelmark bei Flensburg statt. Falls Sie teilnehmen möchten, teilen Sie es uns bitte bis zum 25. Januar per E-Mail mit, damit wir die Zimmer buchen können. Der Eigenbeitrag wird ca. 35 Euro betragen.FILM „ABER DAS LEBEN GEHT WEITER“
Am 27. Februar um 19.00 Uhr zeigen wir in der Krypta der Nikolaikirche, Willy-Brandt-Str.60, den Dokumentarfilm „Aber das Leben geht weiter“ von Karin Kaper und Dirk Szuszies. Es ist ein bewegender Film über die Vertreibung und den Verlust der Heimat aus dem Blickwinkel persönlich betroffener Frauen. Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichten sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzten, setzen bewusst persönlich zum Thema Flucht und Vertreibung ein Zeichen der Annäherung. Karin Kaper wird anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Der Film wurde aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Er wurde vom Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften und der Bundeszentrale für Politische Bildung empfohlen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Republik Polen und dem Förderverein „Rettet die Nikolaikirche“ organisiert.STUDIENREISE NACH POLEN
Unsere diesjährige Studienfahrt vom 20. bis 31. August 2012 wird uns nach Danzig, Marienburg, Thorn und Masuren führen. Einen Schwerpunkt bilden die Burgen der Kreuzritter. In Masuren werden wir direkt an einem See wohnen, so dass bei schönem Wetter eine Bademöglichkeit vorhanden sein wird. Wir werden auch einige interessante Treffen mit den Mitgliedern der PDG organisieren. Wie schon im letzten Jahr übernimmt die Organisation und Führung der Reise unsere Vorsitzende Dr. Viola Krizak. Der Preis wird bei ca. 1180 (im Doppel-) und 1370 Euro (im Einzelzimmer) liegen. Wir werden von Lübeck nach Danzig fliegen, deshalb kann sich der Preis abhängig von den Flugkosten eventuell noch reduzieren (Frühbucherrabatt) lassen. Falls Sie nähere Informationen erhalten möchten, wenden Sie sich an Frau Dr. Krizak. Sie können sich auch unter dieser E-Mail: krizak_viola@hotmail.com anmelden. Außerdem liegen diesen Mitteilungen die genaue Reisebeschreibung und ein Anmeldeformular bei.PRAKTIKANTEN AUS MARIENBURG/MALBORK
Wir haben Ihnen über die Zusammenarbeit mit der PDG Malbork berichtet. In diesem Rahmen kommen am 29. Januar vier junge Leute aus Marienburg, die in Hamburger Einrichtungen ein 2-wöchiges Praktikum absolvieren werden. Der Projektleiter der AG Malbork, Christian Hanschke hat für die Praktikumsplatze gesorgt und wird auch die Gruppe betreuen. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie ihm dabei helfen könnten. Seine E-Mail-Adresse ist: chrhanschke@aol.comPRAKTIKANT AUS RZESZOW
Ab 20. März haben wir mit Herrn Jan Hala wieder einen Praktikanten in unserem Büro in der VHS HH-Ost in Farmsen. Er wird vom 20. März bis 20. Juni in unserem Büro ein Praktikum absolvieren. Herr Hala kommt aus Rzeszow, studiert dort seit 2005 Germanistik, befindet sich gegenwärtig im Master-Studiengang und wird im Rahmen des Erasmus-Programms zu uns kommen. Wie schon bei den Praktikanten der letzten Jahre, bitten wir Sie um Unterstützung bei seiner Betreuung. Er braucht möglichst viel Sprachübung, deshalb ist jede Begegnung, jedes Gespräch mit Ihnen für ihn wichtig. In den nächsten Mitteilungen werden wir Sie genauer darüber informieren.GERMANISTIKSTUDENTEN AUS JASLO 2012 WIEDER IN HAMBURG ZU GAST
Nach einer Pause in 2011 setzen wir unsere Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Germanistik der Fachhochschule Krosno fort. In der Zeit vom 24. bis 31. März 2012 erwarten wir wieder 30 Gäste aus dem Südosten Polens und werden für sie ein umfangreiches Informationsprogramm mit Schulhospitationen, Besichtigungen und kulturellen Veranstaltungen vorbereiten. Wie in den vergangenen Jahren bitten wir unsere Mitglieder und Freunde wieder um Unterstützung bei der Unterbringung unserer Gäste. Wenn sie in der Lage sind zwei Studentinnen/ten in Ihrer Familie aufzunehmen, wenden Sie sich bitte an Wolfgang Madlung , Gerd Hoffman oder Viola Krizak. Für weitere Fragen stehen Ihnen die drei Personen ebenfalls zur Verfügung.NEUE MITGLIEDER Wir begrüßen sehr herzlich unsere neuen Mitglieder Frau Kristiana Heitland, Herrn Zbigniew Turek sowie das Ehepaar Joanna Breska-Mannshardt und Stefan Mannshardt. Wir hoffen sehr auf gute Zusammenarbeit und freuen uns, Sie bei den nächsten Veranstaltungen treffen zu können.
PROJEKTE DER LETZTEN ZWEI MONATE
LESUNG MIT ARTUR BECKER Tag und Zeitpunkt der gut angekündigten Veranstaltung im Literaturcafé waren ungewöhnlich (Sonntag, 30.10.2011 um 17.30 Uhr) und so freuten wir uns, dass der zur Verfügung gestellte Saal mit 50 TN ausgefüllt war. Als Moderatorin konnten wir die Journalistin, NDR-Mitarbeiterin und Slawistin Natascha Freundel gewinnen. Sie führte das sehr motivierte und aufmerksame Publikum gefühlvoll über die biografischen Familien- und Persönlichkeitsmerkmale des Artur Becker zu dem zuletzt veröffentlichten Roman „Der Lippenstift meiner Mutter“. Der Übergang zur Würdigung von Czeslaw Milosz und die Lesung einiger Gedichte von ihm gelangen ausgezeichnet, denn Artur Becker versteht sich selbst als fester Freund und guter Kenner dieses 2004 verstorbenen polnischen Nobelpreisträgers. Im Rahmen der Kooperation fand eine zweite Lesung in der Oberstufe der Stadtteilschule am Heidberg und der Fritz-Schumacher-Stadtteilschule in HH-Langenhorn am Montag, 31.10.11 statt.
ADVENTSFEIER Die Adventsfeier begann am Samstag, dem 26. November mit einem a-cappella-Konzert in der Christ-König-Kirche. Die vier Sänger der Gruppe Ad Libitum, die wir aus Posen eingeladen haben, haben uns mit wunderschönen Liedern auf die Adventszeit eingestimmt. Die polnischen und deutschen Weihnachtslieder sowie internationalen Gospels haben die Zuschauer mit ausgefallenen Arrangements verzaubert. Die Sänger haben mit ihren Stimmen den Kirchenraum ausgefüllt und für eine feierliche Stimmung gesorgt. Nach dem Konzert haben wir die Adventsfeier im Gemeindesaal fortgesetzt. Als besonderen Gast durften wir den Generalkonsul der Republik Polen, Herrn Andrzej Osiak begrüßen, der in einer kurzen Rede auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem Konsulat und der DPG hingewiesen hat. Weil nicht nur der Geist ernährt werden musste, haben wir mit Rote-Beete-Suppe und Bigos polnische Spezialitäten serviert, die allen gut geschmeckt haben. Um die weihnachtliche Stimmung der Kirche aufrecht zu erhalten, haben wir anschließend zusammen mit den Sängern polnische Weihnachtslieder gesungen.
VERANSTALTUNGEN ANDERER TRÄGER
JOLA BARCIK BAND Unser langjähriges Mitglied, Jolanta Barcik, lädt Sie zu ihrer Jubiläums-Gala-Show ein, die am Samstag, den 28. Januar 2012 um 20:00 Uhr im Delphi Showpalast, Eimsbütteler Chaussee 5, in Hamburg startet. Ihre Band spielt Livemusik und Gäste aus Polen, Deutschland und Brasilien sorgen für Abwechslung. Den Abend eröffnet der gemeinsam getanzte traditionelle polnische Tanz " Polonez". Info: Tel.:040/25494383, Kasse: Delphi Showpalast Tel.:040/4318600, Biuro Polenreisen ZOB Tel.:040/ 241427,Blumenladen 2007 Landwehr 39 Tel.:040/ 2503113.Eintritt nur in Abendgarderobe Link: Gala- Show weitere Information und Galerie www.jola-show-band.de/gala-show.htm
SONSTIGES
OCALMY ZABYTEK! RETTEN WIR DIE GRÜNEBERG-VILLA in Szczecin/Stettin ! Auf der deutsch-polnischen Internetseite ocalmyzabytekde.dbv.pl/news.php kann man sich über den Verlauf der Protestaktion informieren. Sehr hilfreich wären - auch nur kurze - Protestbriefe an die auf der Internetseite angegebenen Adressen. Mariusz Lojko, der Initiator der Bürgerinitiative, schreibt:" Wenn uns heute die Grenzen der Europäischen Union verbinden, sollte uns auch der Wille verbinden, ein gemeinsames Kulturerbe zu bewahren! Man darf nicht zulassen, dass ausgerechnet Zuschüsse der EU ein Grund und Mittel für den Abriss dieses Baudenkmals werden sollen." Zurzeit wird eine Entscheidung des Kulturministeriums erwartet, ob das gesamte Grundstück (nicht nur die Villa!) mit den restlichen Gebäuden der berühmten Orgelwerkstatt Grüneberg unter Denkmalschutz gestellt wird. Diese Entscheidung ist sehr wichtig. Denn wenn das ganze Grundstück unter Denkmalschutz steht, darf die Villa nicht versetzt werden. Zur Erinnerung: Genau am jetzigen Standort der Villa soll ein im Zusammenhang mit dem Bau der Straßenbahn-Schnelllinie stehender Kollektor der Kanalisation entstehen. Obwohl die Villa im Dezember 2010 in den Grenzen ihrer Fundament-Umrissen in das Denkmalschutzregister eingetragen worden ist, wollen die Stettiner Behörden den Verlauf der Kanalisation nicht ändern, sondern das Bauwerk an einen anderen Ort versetzen. Das bedeutet nicht nur eine große Gefahr für die Villa, sondern auch die Zerstörung weiterer verbliebener Gebäude der Orgelwerkstatt der Familie Grüneberg. (Bericht von Renate Lamke)
LITERATUREMPFEHLUNG Basil Kerski (Hrsg.): Danziger Identitäten. Eine mitteleuropäische Debatte. Alle ausgewählten Essays kreisen um die Identität Danzigs, die rekonstruiert wird aus der Erinnerung an die deutsche Geschichte und an das Kulturerbe der ehemaligen polnischen Ostgebiete, an die Ära der multikulturellen Hansestadt sowie an die jüngste polnische Vergangenheit mit dem kommunistischen Mythos der "wiedergewonnenen" Gebiete, aber auch der antikommunistischen Opposition. Durch die unterschiedlichen Raster und Schablonen hindurch gesehen, verlieren Begriffe wie Patriotismus und Zugehörigkeit ihre Eindeutigkeit. Die in den Texten herausgearbeiteten Besonderheiten Danzigs im Hinblick auf seine Geschichte und Bewohner bieten andere, flexiblere Identitäten an als starre vaterländische oder ethnische. Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam 2012,292 Seiten, € 9,80
Annette Großbongardt, Uwe Klußmann, Norbert F. Pötzl - Die Deutschen im Osten Europas, Eroberer, Siedler, Vertriebene. Seit dem Mittelalter strömten deutsche Siedler in die Provinzen zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, um hier Land zu bewirtschaften, Handel zu treiben oder als Beamte zu dienen, häufig auf Einladung der dortigen Herrscher. Die Deutschen im Osten Europas waren Teil einer gezielten Expansion und Kolonisation, welche die Deutschordensritter auch mit Gewalt durchsetzten. Jahrhundertelang lebten so Deutsche neben Polen, Ungarn, Tschechen, Letten und Russen, häufig als Siedler "deutschen Rechts". Erst durch den anschwellenden Nationalismus des 19. Jahrhunderts gerieten die Deutschen und ihre osteuropäischen Nachbarn in das Fahrwasser ethnischer Konflikte, die in die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs, in Flucht und Vertreibung mündeten. In Reportagen, Porträts und Überblicksdarstellungen betrachten die Autoren und Historiker die gesamte Geschichte deutscher Existenz in Europas Osten – und schreiben so die Chronik einer schwierigen Vergangenheit. (Verlagsankündigung) Bundeszentrale für politische Bildung, ISBN: 978-3-8389-0160-2, 303 Seiten, 7,00 Euro
BEITRAGSZAHLUNG FÜR 2011 UND 2012
Für das Jahr 2011 haben die meisten unserer Mitglieder den Jahresbeitrag entweder überwiesen oder er wurde per Einzugsermächtigung eingezogen. Unser Schatzmeister Marian Salwa hat uns allerdings auch über ausstehende Zahlungen berichtet. Wir bitten alle Mitglieder der DPG, die ihren Beitrag noch nicht überwiesen haben bzw. bei denen wir nicht abbuchen konnten um baldige Überweisung des satzungsgemäß im ersten Quartal eines Kalenderjahres fälligen Beitrags für 2011 (Einzelmitglieder 45 €, Familien 65 €, Firmen 130 €) auf das Konto 1012 21 04 47 bei der HASPA (BLZ 200 505 50). Bitte überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge. Bei Unstimmigkeiten bzw. Fragen wenden Sie sich bitte zeitnah an unseren Schatzmeister, Marian Salwa. Gleichzeitig möchten wir Sie auch daran erinnern, dass der Mitgliedsbeitrag für 2012 sich geändert hat. Auf den Antrag der Mitgliederversammlung 2011 wurden die Beiträge auf 55 € für Einzelmitglieder, 80 € für Familien/Lebensgemeinschaften und für Firmen/Vereinigungen auf 150 € erhöht. Wir bitten, dies zu beachten, wenn Sie den noch ausstehenden Beitrag 2011 und den Beitrag für dieses Jahr überweisen möchten.TERMIN VORMERKEN Am 2. April 2021 findet die
Mitgliederversammlung
der DPG statt. Tragen Sie bitte den Termin in Ihren Kalender ein. Die näheren Informationen erhalten Sie in den nächsten Mitteilungen.Für den Vorstand Viola Krizak




